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Obstwiesenpflege in Dormagen-Stürzelberg
Schnitt- und Pflegemaßnahmen durchgeführt

Alte Obstwiese in Stürzelberg

Zusammen mit einer Fachfirma für Garten- und Landschaftsbau hat die Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V. am Mittwoch, 27.01.2010, wichtige Schnitt- und Pflegemaßnahmen auf einer Obstwiese in Dormagen-Stürzelberg durchgeführt.


Hubsteigereinsatz für den Altbaumschnitt

An der Oberstraße in Stürzelberg, existieren am Rand des Zonser Grindes ehemalige Obstgärten. Die Flächen befinden sich heute im städtischen Besitz. Über das Ökokonto der Stadt Dormagen wird nun die Pflege der alten Apfel- und Birnbäume sowie der auf der Fläche befindlichen Kopfweiden dauerhaft sichergestellt. Die Stadt hat hierzu die Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V. beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zu veranlassen. Zusammen mit der GaLabau-Firma Rogge wurde in der vergangenen Woche eine Beseitigung von Gehölzaufwuchs sowie der Altbaumschnitt an den vorhandenen sechs Birnbäumen und neun Apfelbäumen durchgeführt. Den Obstbaumschnitt der bis zu 12 Meter hohen Birnbaumkronen führte Dipl.-Landschaftsökologe Thomas Braun (Mitarbeiter der Biol. Station) aus. Hierzu wurde ein Hubsteiger eingesetzt.


In 10 Metern Höhe

Der richtige Schnitt der alten Obstbäume dient der möglichst langen Erhaltung dieser alten Baumriesen. Diese sind am Eingang zum Zonser Grind auch besonders landschaftsbildprägend. Darüber hinaus haben die alten Bäume mit ihren Höhlen und Todholz auch ihre Bedeutung als Lebensraum für Steinkauz, Klein-, und Grünspecht, die allesamt im Zonser Grind vorkommen. Obwohl zu erwarten ist, dass ein Teil der Bäume durch den durchgeführten Erhaltungsschnitt noch Jahrzehnte erhalten bleibt, sollen einzelne Obstbäume noch in diesem Winter als Ergänzung nachgepflanzt werden.


Vorher - nachher

Im Rahmen des Projektes „Obstwiesen-Initiative“ betreut die Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V. Obstwiesen mit über 1.500 hochstämmigen Bäumen. Bei Nachpflanzungen und Neuanlagen werden standortgerechte und regionaltypische Sorten verwendet. Dabei ist es ein Anliegen der Biologischen Station, Lokalsorten wie die „Dycker Schmalzbirne“, die „Puspasbirne“ oder „Von Zuccalmaglios Renette“ als bedeutende alte Sorten der Region, als Kulturgut und als genetische Ressource vor dem Verschwinden zu bewahren.

Ansprechpartner: Thomas Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Biologischen Station