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Naturschutzgebiet Quarzitkuppe Liedberg

Quarzitkuppe Liedberg
Quarzitkuppe Liedberg

Die Quarzitkuppe Liedberg ist ein Zeugenberg in der Stadt Korschenbroich. Hier sind lokal Festgesteine aus dem Tertiär erhalten geblieben, die in der Umgebung im Laufe der Erdgeschichte abgetragen wurden. Der Liedberg erhebt sich rund 30 m über die Umgebung heraus und hat eine Ausdehnung von 300 x 700 m. Diese erdgeschichtliche und morphologische Besonderheit ist auch einer der Gründe für die Unterschutzstellung. Bei dem Wald handelt es sich um Eichen - Hainbuchenwald mit bis zu 200 - jährigen Buchen und Eichen. Im Gelände sind ein vielfältiges Relief und seltene Tierarten vorhanden.

Kulturgeschichtliche Bedeutung

Eichen - Hainbuchenwald am Liedberg
Buchenallee am Liedberg, die wegen akuter Gefahr von Astbrüchen nicht mehr zu betreten ist

Der Sandstein vom Liedberg ist als einziges Festgesteinsvorkommen am Niederrhein seit jeher auch für den Menschen von großer Bedeutung. Vermutlich ist der Sandstein seit der Steinzeit abgebaut worden. Liedberger Sandstein wurde regional in zahlreichen Gebäuden verbaut. Er ist beispielsweise in den Fundamenten der Münsterkirche in Mönchengladbach oder in Burg Linn zu finden. Heute sind noch zahlreiche Steinbrüche und Sandgruben im Gelände erkennbar.

Auf dem westlichen Hügel ist die so genannte „Römerwacht“ Überrest einer frühmittelalterlichen Burg. Im 12. Jahrhundert wurde eine feste Burg errichtet, dessen Bergfried noch erhalten ist und später als Mühle genutzt wurde. Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert als kurkölnische Landesburg errichtet.

Frühmittelalterliche Burg "Römerwacht"
Schloss Liedberg